"iLone" handelt von uns und davon, wie die Technologie unbestreitbar die Art und Weise verändert hat, wie wir miteinander in Beziehung treten, aber auch zu einer Abkopplung von der Realität geführt hat. Mit dem Aufkommen von Smartphones, Social-Media-Plattformen und virtuelle Realität haben sich unsere sozialen Interaktionen zunehmend digitalisiert.

Anstatt uns von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten, kleben wir an unseren Bildschirmen und scrollen durch endlose Scroll- und Messaging-Apps. Diese Abhängigkeit von der Technologie hat zu einem Mangel an echten Verbindungen und bedeutungsvollen Beziehungen geführt. Wir geben virtuellen Interaktionen oft den Vorzug vor realen Erfahrungen und schätzen die Anzahl der "Likes" für einen Beitrag höher ein als die Qualität unserer Interaktionen. Die ständige Präsenz der Technologie hat auch zu einem Verlust an Präsenz und Aufmerksamkeit geführt, da wir ständig durch Benachrichtigungen und das Bedürfnis, immer verbunden zu sein, abgelenkt werden.

Um den Bezug zur Realität wiederherzustellen und authentische soziale Interaktionen zu fördern, ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen den Vorteilen der Technologie und dem Bedürfnis nach ehrlichen menschlichen Beziehungen zu finden".

iLONE

i LONE ist ein Tanzprojekt, dass während der Schließung auf Grund von Covid entwickelt wurde. Es wurde im Ernst Deutsch Theater in Hamburg gedreht und später in der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper (Deutschland) uraufgeführt.

Eine Zusammenarbeit mit:

Borja Bermúdez, Félix Paquet, Yaiza Coll, Ana Torrequebrada, Georgina Hills, Aleix Martínez, Chiara Ruaro und Kiran West.